Das UN-Jahr des Sports und der Leibeserziehung 2005
Das internationale Jahr des Sports und der Leibeserziehung 2005 (IJSLE)wurde mit der Resolution 58/5 der UN-Generalversammlung im November 2003 beschlossen. UN-Generalsekretär Kofi Annan, der UN-Sonderbeauftragte für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden Adolf Ogi und Tennis-Champion Roger Federer läuteten daraufhin auf einer Pressekonferenz in New York Ende 2004 das Jahr des Sports 2005 ein. Die Idee zum Sportjahr brachte Adolf Ogi im Januar 2003 bei der Sportminister-Konferenz in Paris ein. Mit Hilfe Tunesiens wurde die Resolution ausgearbeitet.
In Genf findet vom 19. September bis zum 21. Oktober 2005 die Fotoausstellung "Sport? Fun-damental!" im Palais des Nations statt. Hier werden auch die von der DGVN Berlin-Brandenburg initiierten Plakatmotive gezeigt, die Teil der deutschen Infokampagne zum UN-Jahr des Sports sind.
UN-Themenjahre
Pro Jahr gibt es mehrere Themen - 2005 ist auch das Internationale Jahr des Mikrokredits und das Internationale Jahr der Physik. In den vergangenen Jahren gab es unter anderem die Themen Reis (2004), Süßwasser (2003), Gebirge (2002), Dialog zwischen Zivilisationen (2001), Für eine Kultur des Friedens (2000).
Ziele des UN-Jahrs des Sports
Ziel des Internationalen Jahrs des Sports und der Leibeserziehung ist es, den vitalen Beitrag zu kommunizieren, den Sport und Leibeserziehung für das Erreichen der globalen Entwicklungsziele leisten können. Das Sportjahr soll die allgemeine Aufmerksamkeit für "Sport" in der Öffentlichkeit und in der Politik ausweiten, indem es vor allem die Idee des "Sport für Alle" betont.
Was ist Sport?
Spiel und Sport sind zutiefst menschliche Bedürfnisse und nehmen in allen Kulturen einen wichtigen Platz ein. Im Entwicklungskontext umfasst Sport alle Formen von körperlicher Aktivität, die zu physischer Fitness, psychischem Wohlbefinden und sozialem Austausch beitragen, egal ob organisiert oder unorganisiert.



