Koordination und Förderung durch das Bundesinnenministerium
Das Jahr des Sports und der Leibeserziehung 2005 wurde in Deutschland offiziell am 11. Februar 2005 von Herrn Staatssekretär Dr. Wewer und dem schweizerischen Altbundesrat, Herrn Adolf Ogi, dem Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden und Koordinator des UN-Jahres, im Haus der Geschichte in Bonn eröffnet.
Um die oben genannten Ziele zu erreichen, hat das Bundesministerium des Innern (BMI) zahlreiche Vorhaben für seine Förderung ausgewählt, die im Sinne der Resolution hauptsächlich der Friedens- und Integrationsförderung dienen. Ein besonderes Gewicht kommt der Förderung von Integration von Migranten und Migrantinnen und der Gleichstellung von Männern und Frauen im Sport zu. Wichtig ist, dass die Aktivitäten des Internationalen Jahrs nachhaltig wirken.
Außerdem sind alle gesellschaftlichen Gruppen aufgerufen, Projekte zum Internationalen Jahr durchzuführen, auch wenn diese nicht unter die Förderung des Sporthaushalts der Bundesregierung fallen.
Das Bundesinnenministerium hat für seine Förderung 24 Projekte ausgewählt, die gemeinsam mit unterschiedlichen Trägern, darunter dem Deutschen Sportbund, dem Nationalen Olympischen Komitee für Deutschland, dem Weltrat für Sportwissenschaften und der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen LV Berlin-Brandenburg (DGVN) realisiert werden.
Am 17. Mai 2005 stellte Bundesinnenminister Otto Schily gemeinsam mit Adolf Ogi und der Vorsitzenden der DGVN Berlin-Brandenburg, Dr. Christine Kalb, das Jahr des Sports und die vom Bundesinnenministerium ausgewählten Projekte bei einer Pressekonferenz und einem anschließenden Kamingespräch vor.
Minister Schily führte hierzu aus: "Sport fördert die Begegnung von Menschen auch über die Grenzen hinweg und dient somit dem Frieden zwischen den Völkern. Sport hilft, Vorurteile abzubauen und Minderheiten in die Gesellschaft zu integrieren. Er leistet einen wichtigen Beitrag zur Prävention gegen Extremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. Die Sportpolitik der Bundesregierung wird vom Bewusstsein um diesen besonderen Stellenwert geprägt."
"Besonders liegt mir am Herzen, dass die Aktivitäten des Internationalen Jahres nachhaltig wirken: Das Jahr 2005 ist ein Anstoß, sich langfristig mit den Wechselwirkungen von Sport, Frieden und Gleichberechtigung auseinander zu setzen. Ich erhoffe mir, dass sich aus dem Internationalen Jahr Kooperationen und nachhaltige Partnerschaften ergeben".
Die Informations- und Imagekampagne der DGVN Berlin-Brandenburg
Das UN-Jahr des Sports 2005 wird von einer Informations- und Imagekampagne der DGVN Berlin-Brandenburg begleitet. Ihre Ziele für das Jahr des Sports sind: Animieren zu Begegnungen, Völkerverständigung und allgemeine Förderung des Sports. Neben inhaltlichen Veranstaltungen, die die DGVN zum VN-Sport-Jahr durchführen wird, sollen Plakate und Anzeigen die Klammer in der Öffentlichkeitsarbeit für das Sportjahr darstellen.
Über das BMI können die Plakatmotive den einzelnen Sportverbänden und Veranstaltern zur Verfügung gestellt werden. Die Motive wurden von der Agentur Shanghai, Berlin entwickelt, sind optimistisch von ihrer Grundhaltung und senden ein positives, kraftvolles Signal. Im Juni startet die Posterkampagne der DGVN Berlin-Brandenburg mit allen vier Motiven.
Im Dezember wird der Landesverband Berlin-Brandenburg die Otto-Hahn-Friedens-Medaille 2005 an den Ausnahmeathleten und UN-Friedensbotschafter Muhammad Ali verleihen.



